Die Gesellschaft Eutelsat führt eine Neuorganisation ihrer Transponder auf dem Satelliten EUTELSAT E13 (HOTBIRD bei 13° Ost) durch. Dadurch ändern sich die für Bis-TV-Dienste genutzten Frequenzen ab dem 1. September 2025.
Was bedeutet das für Bis-TV-Kunden?
Alle Kunden, die Bis-TV-Sender über Hotbird 13° Ost mit einem HD- oder UHD-Receiver (Viaccess Secure, DVB-S2, MPEG-4) empfangen, müssen eine manuelle Sendersuche durchführen, um weiterhin Zugang zu den Programmen zu haben.
Neue Frequenzen im Überblick
Sender von 11681 MHz Horizontal wechseln auf 10892 MHz Horizontal (TP 159 ⇒ TP 119)
Sender von 12692 MHz Horizontal wechseln auf 11900 MHz Horizontal (TP 99 ⇒ TP 59)
Empfehlung
Führen Sie die neue Sendersuche ab dem 1. September 2025 durch, damit Sie Ihre Bis-TV-Sender wie gewohnt empfangen können.
Seit Januar 2025 ist der neue Satellit Astra 1P offiziell auf der bekannten Orbitalposition 19,2° Ost aktiv. Diese Position ist für Millionen Haushalte in Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum, die wichtigste Quelle für den TV-Empfang via Satellit. Der neue Satellit löst schrittweise ältere Modelle wie Astra 1KR, 1L und 1M ab.
Was ist neu an Astra 1P?
Astra 1P basiert auf der modernen Spacebus-Neo-Plattform von Thales Alenia Space und bringt einige technische Verbesserungen mit sich:
80 Ku-Band-Transponder ermöglichen eine hohe Anzahl an gleichzeitig ausstrahlbaren Sendern – darunter viele in HD.
Der Satellit arbeitet mit einem vollelektrischen Antrieb und hat eine geplante Lebensdauer von rund 15 Jahren.
Durch die höhere Effizienz und Signalstärke verbessert sich der Empfang – gerade bei kleineren Schüsseln oder in Randlagen.
Was bedeutet das für bestehende Nutzer?
Für Haushalte mit bestehenden Satellitenanlagen auf 19,2° Ost ändert sich zunächst nichts Grundsätzliches:
Kein manueller Sendersuchlauf nötig, da Frequenzen und Modulationen weitgehend gleich bleiben.
Bestehende Empfangsgeräte funktionieren weiter, sofern sie HD-fähig sind.
Die Umschaltungen erfolgen meist nachts und automatisch durch SES, sodass laufende Sendungen nicht beeinträchtigt werden.
Welche Sender senden bereits über Astra 1P?
Schon jetzt nutzen viele öffentlich-rechtliche und private Senderkapazitäten auf dem neuen Satelliten, darunter auch ZDF, 3sat, KiKA sowie zahlreiche Programme der HD+ Plattform. Der Übergang erfolgt etappenweise, ohne dass dies für Nutzer direkt sichtbar wäre.
Ausblick
Mit dem geplanten Nachfolgesatelliten Astra 1Q (geplanter Start 2027) wird die Kapazität auf 19,2° Ost nochmals erweitert – inklusive flexibler Spot-Beams für gezielte Versorgung bestimmter Regionen.
Für Sat-TV-Nutzer bedeutet Astra 1P vor allem eins: stabile Versorgung auf dem neuesten Stand der Technik – ganz ohne zusätzlichen Aufwand. Wer bereits eine Anlage auf 19,2° Ost nutzt, profitiert automatisch von den Vorteilen des neuen Satelliten.
Die SRG optimiert ihre Satellitenausstrahlung und das Weiterverbreitungsplayout. Ab dem 25. Oktober 2024 werden alle Tonspuren der SRF-Programme auf Dolby AC-3 umgestellt.
Was ändert sich? Am 25. Oktober 2024, zwischen 6:00 und 7:00 Uhr, werden die MPEG-Tonspuren bei den SRF-Sendern SRF 1, SRF zwei und SRF info deaktiviert. Stattdessen erfolgt die Übertragung ausschliesslich über Dolby AC-3. Zusätzlich wird eine neue Tonspur für Audiodeskriptionen eingeführt, die speziell für Sehbehinderte gedacht ist.
Neue Tonspuren im Überblick: Tonspur 1: Dolby AC-3, Landessprache (Deutsch, Französisch, Italienisch) – 5.1 Surround-Sound und 2.0 Stereo. Tonspur 2: Dolby AC-3, Originalsprache – 5.1 Surround-Sound und 2.0 Stereo. Tonspur 3: Dolby AC-3, Audiodeskription – 2.0 Stereo.
Automatische Anpassung Die meisten modernen TV-Geräte und Satellitenreceiver unterstützen Dolby AC-3 und sollten die neuen Tonspuren automatisch erkennen und übernehmen. Für Geräte, die dies nicht automatisch tun, könnte ein manueller Suchlauf notwendig werden.
Am 29. Oktober 2024 ab 11 Uhr wird RTS (Radio Télévision Suisse) die Namen ihrer Radioprogramme auf Satellit ändern. Damit werden die Senderbezeichnungen an die bereits auf DAB+ bestehenden Namen angepasst, um eine einheitliche Darstellung zu gewährleisten. Wichtig dabei: Diese Änderungen betreffen nur den Satellitenempfang.
Alte und neue Namen im Überblick:
Alte Namen
Neue Namen
RTS-1ère
RTS Première
Espace 2
RTS Espace 2
Couleur 3
RTS Couleur 3
Option Musique
RTS Option Musique
Was bedeutet das für Satellitenempfänger?
Bei vielen Satellitenempfängern erfolgt die Namensänderung automatisch. Sollten die neuen Bezeichnungen jedoch nicht angezeigt werden, ist ein manueller Suchlauf erforderlich, um die Aktualisierungen korrekt zu übernehmen.
Was tun bei falschen oder alten Sendernamen?
Sollten die Sendernamen nach dem 29. Oktober 2024 nicht automatisch aktualisiert werden, muss allenfalls ein neuer Sendersuchlauf durchgeführt werden. In der Regel findet sich diese Funktion im Menü des Receivers unter „Sendersuche“ oder „Sender aktualisieren“.
Kabelio hat einen Frequenzwechsel des Transponder 2 vorgenommen. Die bis anhin auf der alten SRG-Frequenz 11.526 MHz empfangbaren Programme sind neu auf folgendem Transponder zu empfangen:
Hotbird 13F und 13G sind zwei neue Satelliten der Generation Eurostar Neo, die von Airbus Defence and Space gebaut wurden und die bestehenden drei Satelliten auf der HOTBIRD-Position ersetzen werden. Die HOTBIRD-Familie auf 13° Ost ist eines der grössten TV-Übertragungssysteme in Europa und überträgt etwa 1.000 TV-Sender an mehr als 160 Millionen TV-Haushalte in Europa, Nordafrika und dem Nahen und Mittleren Osten. Unter anderem sind auch die SRG TV und Radiosender sowie das Kabelio-Paket via Hotbird empfangbar.
Der Eurostar Neo ist eine neue Generation von geostationären Telekommunikationssatelliten, die eine höhere Leistung und Flexibilität bieten.
Hotbird 13F und 13G sind wichtige Ergänzungen zur HOTBIRD-Familie und werden dazu beitragen, das Angebot an TV-Sendern für Millionen von Haushalten in Europa, Nordafrika und dem Nahen und Mittleren Osten zu erweitern.
Der Satellit Hotbird 13 F wurde am 15. Oktober 2022 gestartet, am 3. November 2022 folgte Hotbird 13 G. Die Satelliten sollen eine geplante Lebensdauer von 15 Jahren haben. Sie werden durch zwei Solarmodule und Batterien mit Strom versorgt und wiegen jeweils ca. 4,5 Tonnen. Der Antrieb besteht ausschliesslich aus elektrischen Triebwerken.
Tivùsat hat am 21. Dezember 2022 damit begonnen, ihr Verschlüsselungssystem anzupassen und den Empfang der Tivùsat Sendern auf nicht zertifizierten Geräten zu unterbinden.
Dem Anbieter zufolge soll die Tivùsat Karte für die Freischaltung der Sender zukünftig nur noch in zertifizierten Tivùsat Receivern oder Tivùsat Modulen funktionieren.
Wer also auf den Tivùsat Sendern plötzlich die Meldung erhält, dass der Sender verschlüsselt sei und keine Berechtigung besteht, verwendet höchstwahrscheinlich noch ein altes oder nicht zertifiziertes Tivùsat Modul bzw. Receiver.
ARD wird am 15. November 2022 weitere SD Sender abschalten.
Nachdem bereits Ende letzten Jahres die SD Ausstrahlung von ARD alpha eingestellt wurde, beendet ARD nun die SD Ausstrahlung von weiteren Programmen, welche bereits seit längerem auch in HDTV Auflösung empfangen werden können. Betroffen sind die Sender ONE, tagesschau24, phoenix und ARTE. Wer die Sender bereits in HDTV empfängt, muss nichts weiter unternehmen. Wer jedoch noch die SD Versionen der Sender empfängt, muss allenfalls einen neuen Sendersuchlauf durchführen, sofern die HDTV Sender noch nicht in der Senderliste zu finden sind. Um die Sender in HDTV zu empfangen, wird natürlich ein HDTV oder UHD Receiver benötigt.
Die Sender befinden sich auf folgenden Frequenzen:
ONE HD und tagesschau24 HD Frequenz: 11,053 GHz Polarisation: horizontal Modulation: DVB-S2 8-PSK Symbolrate: 22000 FEC: 2/3
Seit dem 14.12.21 werden die ARD Radioprogramme auf Astra 19.2 Ost nur noch mit dem Audiostandard AAC-LC (Advanced Audio Codec-Low Complexity) übertragen. AAC-LC hat für den Radioanbieter den Vorteil, dass weniger Bandbreite bei gleichbleibender Qualität für die Audioübertragung benötigt wird.
Seit dieser Umstellung empfangen einige ältere Receiver die Sender nicht mehr. Der Standard AAC-LC wird seit etwa 2012 von HDTV Receivern unterstützt. Jedoch muss ein HDTV Sat Receiver nicht auch zwangsläufig AAC-LC unterstützen. Unterstützt das eigene Gerät den Audiostandard nicht, kann dies teilweise durch ein Update Seitens Herstellers nachgerüstet werden. Allerdings sind solche Updates allenfalls kostenpflichtig, da AAC-LC lizenzpflichtig ist und die Hersteller diese Kosten für ältere Geräte meist nicht übernehmen. Ist kein entsprechendes Update für den Receiver erhältlich, hilft nur die Anschaffung eines neuen Empfangsgerätes.
Die Radiosender sind auf folgenden Frequenzen empfangbar:
Am 9. März 21 wurden die TV Sender SRF Info, RSI La1, RSI La2 sowie die Radiosender der SRG, welche bis anhin auf Transponder 11526 H ausgestrahlt wurden, nach einer Transponderumstellung auf die Frequenz 10971 H aufgeschaltet. Somit wird zukünftig nur noch ein Transponder für die Ausstrahlung der SRG Programme benötigt. Nun häufen sich die Meldungen zu Empfangsproblemen bei älteren Receivern. Angefangen haben die Probleme anscheinend bereits im Dezember 20, als Änderungen am Satellitenplayout vorgenommen wurden.
Nun hört man jedoch immer häufiger von Bildstörungen auf allen SRG Sendern, welche auf Transponder 10971 H ausgestrahlt werden. Dies betrifft auch die Sender SRF 1, SRF zwei, RTS Un sowie RTS Deux, also bei den Sendern, bei welchen sich die Einstelldaten nicht geändert haben. Hingegen treten diese Probleme auf Transponder 11526 H nicht auf. Hier können SRF Info, RSI La 1 und RSI La 2 ohne Bildstörungen empfangen werden. Zumindest noch bis Ende Juni dieses Jahres, denn dann soll der alte Transponder definitiv abgestellt werden.
Die Probleme treten offensichtlich bei diversen älteren Geräten unterschiedlichster Marken auf. So gibt es vermehrt Probleme bei einigen Kathrein, VU+ und Topfield Modellen.
Was zu diesen Problemen führt, ist aktuell noch nicht bekannt. Ein neuer Sendersuchlauf, Sender löschen und neu einstellen etc. führen zu keiner Besserung. Auch die Verwendung eines anderen Viaccess Orca Moduls hilft nichts. Zumal die Probleme auch auf dem meist frei empfangbaren SRF Info auftreten. Auch ein Software Update bei betroffenen Geräten dürfte sich schwierig gestalten, da die Hersteller für diese Geräte meist keine Updates mehr zur Verfügung stellen. Ein Vergleich der Empfangsstärke und Qualität der beiden Transponder zeigt bei einer Testanlage einen etwas tieferen Signalpegel auf Transponder 10971 H. Trotzdem befindet sich der Wert noch in einem sehr guten Bereich. Zumal neuere Geräte an derselben Anlage problemlos funktionieren.
RSI LA 1 HD auf dem alten Transponder 11526 H wird ohne Störungen empfangenRSI LA 1 HD auf dem Transponder 10971 H zeigt massive BildstörungenAuch SRF Info auf Transponder 10971 H zeigt dieselben BildstörungenSignalqualität und Pegel zeigen auf Transponder 11526 H maximale WerteDer Signalpegel auf Transponder 10971 H ist nur wenige Prozent tiefer
Ob und wie sich diese Probleme lösen werden bleibt zur Zeit noch offen. Im Moment bleibt nur zu hoffen, dass die Bildstörungen auf irgend einem Weg behoben werden oder man nutzt den Zeitpunkt, sich einen neuen Sat Receiver anzuschaffen.